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A.J. Weigoni zum Spannungsfeld Sprache/Bilder:
Seit etwa einem Jahrzehnt arbeite ich an der Schnittstelle zwischen Literatur, bildender und akustischer Kunst. Ungefähr über die Länge dieses Zeitraums betreibe ich poetische Studien über Kommunikationsmaschinen.
In der Auseinandersetzung mit meinen Stoffen stellt sich mir immer wieder vor das gleiche Problem:
Wie lasse ich bei meinen Lesern / Hörern Bilder im Kopf entstehen, die die Bilder meiner Leser und Hörer sind?
Weitere Fragestellungen sind:
Die Wirklichkeit eines gespeicherten Bildes ist seine fast universelle Einsetzbarkeit; die Tatsache, dass es uns einfach zur Verfügung steht und ungeachtet seiner einstigen Bedeutung immer wieder neu erscheinen kann. Lassen sich Original und Wirklichkeit in der Welt der Medien eigentlich noch unterscheiden oder ist die Authentizität des Produzenten die Wirklichkeit?
Gibt es noch unverbrauchte Sprach-Bilder?
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